Einführung: Kardiovaskuläres Risikomanagement durch die Primärversorgung in Spanien
In Spanien gibt es 2 große Organisationen im Bereich der Allgemeinmedizin.
Diese Gesellschaft umfasst etwa 18.000 Hausärztinnen/Hausärzte, Assistenzärztinnen/Assistenzärzte und Medizinstudierende in Ausbildung. (Die Gesamtzahl der Hausärztinnen/Hausärzte in Spanien beträgt etwa 34.000.) Es gibt mehrere Forschungsgruppen und fachspezifische Arbeitsgruppen zu kardiovaskulären Erkrankungen in den 17 verschiedenen Regionen Spaniens. Es gibt eine präventive Task Force namens PAPPS, Promoting Activities and Primary Care, und wir haben im Allgemeinen [unverständlich 01:07:24] Leitlinien veröffentlicht, die den wichtigsten Promoting Activities and Primary Care folgen.
Was universitäre Forschungsinstitute der primären Gesundheitsversorgung betrifft, ist IDIAP Jordi Gol ein umfangreiches Forschungsinstitut mit Sitz in Barcelona, das von der Katalanischen Gesundheitsverwaltung gefördert wird und der Universitat Autònoma de Barcelona angegliedert ist. Es gibt dort mehr als 200 Forscherinnen und Forscher in verschiedenen Forschungsbereichen. In der kardiovaskulären Forschung gibt es 6 Gruppen, die von der Akademischen Gesundheitsverwaltung zertifiziert sind.
Neue Leitlinien werden fast jedes Jahr aktualisiert, in manchen Fällen alle 2 Jahre. Die Leitlinien zu präventiven Maßnahmen sind unterteilt in Kinder, psychische Gesundheit, Frauen und den Rest. Kardiovaskuläres fällt unter den Rest. Sie werden von unserer Arbeitsgruppe erstellt, die sich aus verschiedenen Expertinnen und Experten im kardiovaskulären Bereich zusammensetzt, bestehend aus etwa 6 oder 7 Hausärztinnen/Hausärzten, die üblicherweise die Leitlinien und die verschiedenen Empfehlungen der Task Force, der European Association of Cardiology und so weiter aktualisieren. Ihre Aufgabe ist es, die verschiedenen Empfehlungen an die spanische Realität anzupassen.
Die andere ist die Sociedad Española de Medicina General, SEMERGEN.