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CVD, CKD & T2D

Ein Aufruf zum Handeln für die hausärztliche Versorgung

Die wachsende globale Krankheitslast durch kardiovaskuläre, kardiorenale und kardiometabolische Erkrankungen erfordert dringendes Handeln in der hausärztlichen Versorgung.

Die globalen Auswirkungen kardiovaskulärer Erkrankungen (CVD)

Die entscheidende Rolle der hausärztlichen Versorgung bei Prävention & Früherkennung

Die meisten kardiovaskulären Erkrankungen lassen sich durch die Beeinflussung veränderbarer Risikofaktoren verhindern, wie zum Beispiel:

Die Auswirkungen dieser Risikofaktoren zeigen sich häufig als erhöhter Blutdruck, erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutfette und Adipositas – zentrale Indikatoren für ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und weitere Komplikationen. Diese intermediären Risikofaktoren können in der hausärztlichen Versorgung erkannt und behandelt werden, wo schätzungsweise 90 % der Patientinnen und Patienten diagnostiziert und behandelt werden.

Prävalenz von CVD - CKD & T2D
Prävalenz von CVD - CKD & T2D

Diabetes (T2D) und chronische Nierenerkrankung (CKD)

T2D und CKD erhöhen das CVD-Risiko erheblich und tragen zum Fortschreiten bei von:

Das gleichzeitige Vorliegen von CVD, CKD und T2D erhöht nicht nur das Risiko unerwünschter Ereignisse, sondern führt auch zu einer höheren Gesamtmortalität und CVD-bedingten Mortalität.

Adipositas & kardiovaskuläres Risiko

Adipositas ist ein bedeutender, aber häufig übersehener Treiber kardiovaskulärer Erkrankungen. Sie trägt zu Hypertonie, Diabetes, Dyslipidämie und Entzündungen bei, die alle die Entwicklung von CVD beschleunigen. Eine Gewichtskontrolle durch Lebensstilinterventionen, Medikamente und, wo angemessen, bariatrische Eingriffe kann das kardiovaskuläre Risiko erheblich senken und die langfristigen Gesundheitsergebnisse verbessern.

Die Lücke schließen: Von Leitlinien zur Umsetzung

Trotz der Verfügbarkeit internationaler Leitlinien bleibt deren Umsetzung in der hausärztlichen Versorgung verzögert. Wie in einer kürzlichen Sitzung des EPCCS-Rats diskutiert, ist es entscheidend für die Verbesserung der Behandlungsergebnisse, dass Fachkräfte der hausärztlichen Versorgung Zugang zu praktischer, anwendbarer Anleitung haben.

EPCCS-Rat: etwa 90 % der Patientinnen und Patienten mit CVD werden in der hausärztlichen Versorgung behandelt
EPCCS-Rat: etwa 90 % der Patientinnen und Patienten mit CVD werden in der hausärztlichen Versorgung behandelt

Ein Aufruf zum Handeln für die hausärztliche Versorgung

Fachkräfte der hausärztlichen Versorgung spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von CVD, CKD und T2D. Frühzeitige Erkennung, Lebensstilinterventionen und eine angemessene medizinische Behandlung können vorzeitige Todesfälle verhindern und die globale Krankheitslast kardiovaskulärer Erkrankungen verringern.

Durch proaktives Handeln kann die hausärztliche Versorgung Veränderungen bewirken, Leben retten und die kardiovaskuläre Gesundheit weltweit verbessern

Wie viele Patientinnen und Patienten mit CVD werden in der hausärztlichen Versorgung behandelt?

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  • 80 %
  • 70 %
  • 60 %
  • 50 %