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21 Sept. 2025

Einführung und die Auswirkungen von CMR auf Patientinnen/Patienten und Gesundheitssysteme

Einführungsvortrag von Prof. Richard Hobbs, Präsident der EPCCS, einer WONCA-Fachgruppe, gehalten während des WONCA World Congress in Lissabon am 19. September 2025

Prof. Richard Hobbs. Präsident und Vorsitzender EPCCS - European Primary Care Cardiovascular Society. Pro-Vice-Chancellor. University of Oxford, Vereinigtes Königreich - Mercian Professor & Leiter Oxford Primary Care

Hintergrund

Die Ursache der meisten Übersterblichkeit in den meisten Ländern während der COVID-Pandemie waren kardiometabolisch-renale (CMR) Ereignisse bei anfälligen Patientinnen und Patienten. Die Übersterblichkeitsraten halten auch nach der Pandemie an und sind hauptsächlich auf CMR-Ursachen zurückzuführen. Gesundheitssysteme versäumen es, die gemeinsamen Risikofaktoren zu identifizieren und zu mindern, die CMR-Erkrankungen antreiben, trotz des Aufrufs der WHO, den Fokus verstärkt auf Krankheitsprävention und das Management chronischer Erkrankungen (LTC) zu richten.

Die hausärztliche Versorgung spielt eine Schlüsselrolle bei der Krankheitsprävention, und bis zu 40 % der hausärztlichen Fallzahlen betreffen CMR-Erkrankungen. Dennoch verfügt CMR über die größte Evidenzbasis in der Medizin und ist der Fokus vieler Innovationen bei Gesundheitsinterventionen angesichts der Bedeutung von CMR-Erkrankungen für die Gesundheitssysteme. Neben der Behandlung der klassischen CMR-Risikofaktoren verfügt der Einfluss der chronischen Nierenerkrankung (CKD) auf CMR-Outcomes und die Optionen zur Risikoreduktion bei CKD über eine neuere Evidenzbasis.

Schlussfolgerungen

Die wichtigste Lehre aus der Pandemie ist, dass Gesundheitssysteme nicht ausreichend in die Krankheitsprävention investieren, insbesondere in die CMR-Krankheitsprävention, wo die Evidenzbasis wächst. Die Bedeutung von CKD ist eine zentrale Erkenntnis für die hausärztliche Versorgung.