Diese Übersichtsarbeit im NEJM lieferte ein umfassendes Update zur Sekundärprävention nach ischämischem Schlaganfall und behandelte modifizierbare Risikofaktoren, mechanismusspezifische Therapien sowie aktuelle Evidenz zu Antikoagulation, Thrombozytenaggregationshemmung und Lipidsenkung zur Prävention eines rezidivierenden Schlaganfalls.
Das Risiko eines rezidivierenden ischämischen Schlaganfalls kann durch die Kontrolle modifizierbarer Risikofaktoren und die Einleitung eines mechanismusspezifischen Sekundärpräventionsschemas gesenkt werden. Strategien zur Sekundärprävention sollten so früh wie möglich eingeleitet werden. Die Überwachung von Risikokennzahlen, Lebensstilverhalten und Medikamentenempfehlungen nach dem Schlaganfall ist von zentraler Bedeutung.