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29 Okt. 2019

DIAGNOSE UND BEHANDLUNG VON HYPERTONIE IN DER PRIMÄREN GESUNDHEITSVERSORGUNG | Serbische Zusammenfassung der EPCCS-Leitlinie zu Hypertonie

Lesen Sie die Zusammenfassung der EPCCS-Leitlinie zur Diagnose und zum Management von Hypertonie in der hausärztlichen Versorgung auf Serbisch.

Erhöhter Blutdruck (BP) oder Hypertonie ist eine bedeutende vermeidbare Ursache für kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) und Gesamtmortalität. Bei Erwachsenen liegt die Gesamtprävalenz etwa zwischen 30 und 45 %, steigt jedoch mit zunehmendem Alter, sodass sie bei Personen ab 60 Jahren über 60 % beträgt. Zudem ist eindeutig bestätigt, dass die Senkung des Blutdrucks die Frühmorbidität und -mortalität reduziert. Die Kontrollrate des Blutdrucks ist jedoch häufig unzureichend. Nur 40 % der Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Blutdruck werden behandelt, und von diesen erreichen nur 35 % die Zielwerte unter 140/90 mmHg. Dieses Dokument soll Hausärztinnen/Hausärzten und anderen Fachpersonen der primären Gesundheitsversorgung (PZZ) Leitlinien zur Behandlung vaskulärer Erkrankungen bei hypertensiven Patientinnen und Patienten in der PZZ geben, einschließlich der Bewältigung der in der klinischen Praxis auftretenden Herausforderungen. Dieses Dokument berücksichtigt auch die Diskrepanzen zwischen internationalen Leitlinien bei der Definition von Hypertonie und den Empfehlungen zum Behandlungsbeginn. Die European Primary Care Cardiovascular Society (EPCCS) unterstützt die Hypertonie-Kategorien, die von der European Society of Hypertension (ESH)/European Society of Cardiology (ESC) in ihren Leitlinien 2018 definiert wurden. Aktuelle Evidenz, die die Leitlinien beeinflusst hat, wird hier kurz erörtert. Es werden aktuelle Empfehlungen zur Überwachung und Diagnose der Hypertonie, Behandlungsoptionen, Lebensstiländerungen und pharmakotherapeutische Optionen bereitgestellt.

Das vollständige Leitliniendokument ist auf Englisch verfügbar