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1 Apr. 2025

ACC/AHA-Leitlinie 2025 für das Management von Patienten mit akuten Koronarsyndromen

Ein Bericht des gemeinsamen Ausschusses für klinische Praxisleitlinien des American College of Cardiology/der American Heart Association.

Sunil V Rao, Michelle L O'Donoghue, Marc Ruel et al. - Circulation

Die ACC/AHA-ACS-Leitlinie 2025 integriert aktuelle Evidenz zur DAPT-Deeskalation, routinemäßigen kompletten Revaskularisierung, troponinbasierten Diagnose und Post-MI-Therapie. Bemerkenswert ist, dass langfristige Betablocker nach MI mit erhaltener Ejektionsfraktion nicht mehr zwingend vorgeschrieben sind, was die Ergebnisse von ABYSS und REDUCE-AMI widerspiegelt.

Zusammenfassung

ZIEL: Die "2025 ACC/AHA/ACEP/NAEMSP/SCAI Guideline for the Management of Patients With Acute Coronary Syndromes" integriert neue Evidenz seit der "2013 ACCF/AHA Guideline for the Management of ST-Elevation Myocardial Infarction" und der entsprechenden "2014 AHA/ACC Guideline for the Management of Patients With Non-ST-Elevation Acute Coronary Syndromes" sowie dem "2015 ACC/AHA/SCAI Focused Update on Primary Percutaneous Coronary Intervention for Patients With ST-Elevation Myocardial Infarction." Die "2025 ACC/AHA/ACEP/NAEMSP/SCAI Guideline for the Management of Patients With Acute Coronary Syndromes" und die "2021 ACC/AHA/SCAI Guideline for Coronary Artery Revascularization" lösen die "2016 ACC/AHA Guideline Focused Update on Duration of Dual Antiplatelet Therapy in Patients With Coronary Artery Disease" ab beziehungsweise ersetzen sie. METHODEN: Eine umfassende Literaturrecherche wurde von Juli 2023 bis April 2024 durchgeführt. Klinische Studien, systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen sowie weitere an menschlichen Teilnehmern durchgeführte Evidenz wurden identifiziert, die in englischer Sprache in MEDLINE (über PubMed), EMBASE, der Cochrane Library, der Agency for Healthcare Research and Quality und weiteren für diese Leitlinie relevanten ausgewählten Datenbanken veröffentlicht wurden. STRUKTUR: Viele Empfehlungen aus zuvor veröffentlichten Leitlinien wurden mit neuer Evidenz aktualisiert, und neue Empfehlungen wurden erstellt, sofern sie durch veröffentlichte Daten gestützt waren.