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21 Dez. 2023

Wirksamkeit von Eisencarboxymaltose bei Herzinsuffizienz mit Eisenmangel

eine Metaanalyse individueller Patientendaten.

Piotr Ponikowski, Robert J Mentz, Adrian F Hernandez et al. - European heart journal

Diese Metaanalyse individueller Patientendaten aller Eisencarboxymaltose-Studien bei Herzinsuffizienz bestätigte, dass intravenöses Eisen die Herzinsuffizienz-Hospitalisierung und den kardiovaskulären Tod reduziert, mit dem robustesten Nutzen bei der Reduktion wiederkehrender Hospitalisierungen. Die Analyse lieferte die gepoolte Evidenz, die einzelne Studien allein nicht erbringen konnten.

Methoden

Es wurden Patientendaten aus randomisierten, placebokontrollierten FCM-Studien mit erwachsenen Patienten mit HF und Eisenmangel und einer Nachbeobachtung von ≥52 Wochen analysiert. Die ko-primären Wirksamkeitsendpunkte waren (i) der zusammengesetzte Endpunkt aus gesamten/wiederkehrenden kardiovaskulären Hospitalisierungen und kardiovaskulärem Tod und (ii) der zusammengesetzte Endpunkt aus gesamten HF-Hospitalisierungen und kardiovaskulärem Tod, über 52 Wochen. Wichtige sekundäre Endpunkte umfassten die einzelnen Komponenten des zusammengesetzten Endpunkts. Die Ereignisraten wurden mittels eines negativen Binomialmodells analysiert. Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse wurden ebenfalls untersucht.

Ergebnisse

Es wurden drei FCM-Studien mit insgesamt 4501 Patienten eingeschlossen. Eisencarboxymaltose war mit einem signifikant reduzierten Risiko für den ko-primären Endpunkt 1 assoziiert (Rate Ratio 0,86; 95 %-Konfidenzintervall 0,75-0,98; p=0,029; Cochran Q: 0,008), mit einem Trend zu einer Reduktion des ko-primären Endpunkts 2 (Rate Ratio 0,87; 95 %-Konfidenzintervall 0,75-1,01; p=0,076; Cochran Q: 0,024). Die Behandlungseffekte schienen aus reduzierten Hospitalisierungsraten und nicht aus einem verbesserten Überleben zu resultieren. Die Behandlung schien ein gutes Sicherheitsprofil zu haben und wurde gut vertragen.

Schlussfolgerungen

Bei eisendefizienten Patienten mit HF und reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion war intravenöses FCM mit einem signifikant reduzierten Risiko für Krankenhauseinweisungen wegen HF und kardiovaskulärer Ursachen assoziiert, ohne erkennbaren Effekt auf die Mortalität.