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5 Feb. 2026

Intravenöses Tenecteplase bei akutem ischämischem Schlaganfall infolge eines Basilararterienverschlusses innerhalb von 24 Stunden

Georgios Tsivgoulis, Lina Palaiodimou, Guillaume Turc - The Lancet

Diese Publikation im Lancet befasst sich mit dem Basilararterienverschluss, der schwerwiegendsten Manifestation des ischämischen Schlaganfalls durch Großgefäßverschluss, und liefert neue randomisierte und beobachtende Evidenz, die eine intravenöse Tenecteplase-Therapie innerhalb eines erweiterten 24-Stunden-Behandlungsfensters unterstützt.

Zusammenfassung

Der Basilararterienverschluss ist ein verheerender Zustand mit schlechter Prognose und stellt die schwerwiegendste Manifestation des akuten ischämischen Schlaganfalls durch Großgefäßverschluss dar.1 Randomisierte Evidenz zur Sicherheit und Wirksamkeit der intravenösen Thrombolyse bei diesem Schlaganfall-Subtyp ist rar, insbesondere außerhalb des konventionellen 0-4,5-Stunden-Fensters.1,2 Tenecteplase ist ein Gewebeplasminogenaktivator der dritten Generation mit höherer Fibrinspezifität und längerer Halbwertszeit als Alteplase.3 Zunehmende randomisierte und beobachtende Evidenz stützt die Überlegenheit von Tenecteplase gegenüber Alteplase bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall, insbesondere bei Großgefäßverschluss, hinsichtlich der Verbesserung des funktionellen 3-Monats-Ergebnisses, gemessen anhand der modifizierten Rankin-Skala (mRS).