Internationale wissenschaftliche Stellungnahme von EHRA, HRS, APHRS, LAHRS und CHRS zur pulsierenden Feldablation (PFA) bei Vorhofflimmern. Durch irreversible Elektroporation erreicht die PFA eine Myokardablation bei gleichzeitiger Erhaltung umliegender Strukturen wie Nerven, Gefäßen und der Speiseröhre. Randomisierte Studien zeigen eine Wirksamkeit, die der Radiofrequenz- und Kryoballonablation vergleichbar ist, mit klaren Vorteilen in Bezug auf Sicherheit und Prozedureffizienz. Die Stellungnahme fasst die Biophysik, Technologie und klinische Evidenz zusammen und bietet praktische Leitlinien für die klinische Implementierung und die Schulung der Operateure.
Die gepulste Feldablation hat sich als neue, nicht-thermische Behandlungsmethode mit einem eindeutigen Sicherheitsprofil für die interventionelle Therapie des Vorhofflimmerns etabliert. Durch die Induktion einer irreversiblen Elektroporation ermöglicht die gepulste Feldablation eine Myokardablation bei gleichzeitiger Schonung umliegender Strukturen wie Nerven, Gefäßen und der Speiseröhre. Diese wissenschaftliche Erklärung der European Heart Rhythm Association (EHRA) der European Society of Cardiology (ESC), die von zahlreichen internationalen Fachgesellschaften unterstützt wird, fasst die Biophysik, Technologie, klinische Evidenz, den Arbeitsablauf, die Sicherheit und Aspekte der Ausbildung bei der gepulsten Feldablation zusammen. Randomisierte Studien zeigen eine vergleichbare Wirksamkeit gegenüber der Radiofrequenz- und Kryoballonablation, mit Vorteilen hinsichtlich Sicherheit und Effizienz. Die Erklärung bietet praktische Empfehlungen für die klinische Implementierung und die Schulung der Operateure sowie einen Überblick über wesentliche Lücken in der Evidenz und Prioritäten für künftige Forschung und Innovation.