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25 Feb. 2019

Aktuelles Management von Diabetes und kardiovaskulärem Risiko in der hausärztlichen Versorgung

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Laden Sie das EPCCS Practical Guidance Document herunter, das einen kurzen wissenschaftlichen Hintergrund zur Notwendigkeit sowie praktische Leitlinien zum Management von Hyperglykämie und dem erhöhten kardiovaskulären Risiko bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes bietet.

• Typ-2-Diabetes (T2DM) ist ein wachsendes globales Problem. • T2DM ist in der Regel eine fortschreitende Erkrankung, die mit gestörter Glukosetoleranz (IGT bzw. Prädiabetes) beginnt, welche zu Insulinresistenz (IR) und der Anhäufung von Komplikationen im Laufe der Zeit führen kann. T2DM ist mit einem erhöhten Risiko für eine Reihe kardiovaskulärer Erkrankungen (CVD) verbunden und wird als kardiovaskulärer (CV) Mortalitätsrisikofaktor anerkannt. • Traditionell lag der Fokus der T2DM-Behandlung auf der Senkung des glykierten Hämoglobins (HbA1c). • Während gezeigt wurde, dass die Senkung des Glukosespiegels mikrovaskuläre Komplikationen verringert, verbessert die Senkung des HbA1c mit älteren Therapien, mit Ausnahme von Metformin, weder die Mortalität noch das vaskuläre Risiko. Einige neuere antidiabetische Medikamente haben jedoch signifikante kardiovaskuläre Vorteile gezeigt, namentlich die Natrium-Glukose-Cotransporter-2 (SGLT2)-Hemmer sowie einige GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RAs). Diese neuen Erkenntnisse bieten das Potenzial für einen umfassenderen Behandlungsansatz im T2DM-Management, der sowohl die Hyperglykämie als auch das damit verbundene Risiko für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität adressiert. • Alle diese Aspekte werden in diesem praktischen Leitliniendokument ausführlicher erörtert, das darauf abzielt, Hausärztinnen/Hausärzte (GPs) und andere hausärztliche Fachpersonen dazu anzuleiten, wie sie vaskuläre Erkrankungen bei T2DM-Patientinnen und -Patienten in der hausärztlichen Versorgung behandeln können.

Bitte beachten Sie, dass in der vorherigen PDF-Version eine falsche Empfehlung für den FPG-Wert im Diagnoseabschnitt (S. 3 und Abbildung 1) angegeben war. Der korrekte Satz lautet: „Die ESC/EASD-Diabetes-Leitlinien empfehlen, die Diagnose von Diabetes auf HbA1c und FPG kombiniert im venösen Plasma zu stützen (HbA1c von >6,5 % [48 mmol/L] und einem FPG von >6,5 mmol/L (117 mg/dL)), oder auf einen OGTT, falls weiterhin Zweifel bestehen (Empfehlungsklasse I, Evidenzgrad B)."